Nach dem Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle am 4. August, bei dem eine mit Sprengstoff präparierte Drohne entdeckt wurde, gibt es Streit über die angemessene Reaktion. Kanzler Friedrich Merz hatte angekündigt, die Verantwortlichen zu benennen, was nach ersten Erkenntnissen in Richtung des russischen Geheimdienstes deuten könnte.
FDP-Vorsitzender Wolfgang Kubicki warnte Merz vor "dummen Ankündigungen" gegenüber Russland und plädierte für Diplomatie statt Eskalation. Im Gegensatz dazu betonten andere Politiker wie Johann Wadephul und Siemtje Möller die Notwendigkeit einer entschlossenen, aber besonnenen Antwort der Bundesregierung. Die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft laufen wegen des Verdachts des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sowie eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr.
Kernpunkte:
- Der Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle hat vor wenigen Wochen gezeigt, wie verwundbar deutsche Flughäfen gegenüber Sabotage sind.
- Bislang ist noch unklar, wer hinter dem Vorfall steckt.
- Wie die Bild nun berichtet, könnte eine Spur zum russischen Geheimdienst führen.
Quelle: Kreisbote (Deutsch)
