Bundeskanzler Friedrich Merz reagierte zutiefst empört auf die Teilnahme des früheren Kanzlers Gerhard Schröder an einer Geburtstagsfeier von Präsident Wladimir Putin in Moskau. Merz' Regierungssprecher Steffen Meyer betonte, dass Putin allein für den Krieg in der Ukraine verantwortlich ist.
Bundesaußenminister Johann Wadephul äußerte die Ansicht, dass Russland über den Konflikt mit der Ukraine hinaus weitergehende Pläne verfolgt, möglicherweise mit dem Ziel, Teile der früheren Sowjetunion wiederherzustellen. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Karin Prien forderte den Parteiausschluss für CDU-Abgeordnete in Sachsen-Anhalt, die möglicherweise für den AfD-Landtagspräsidenten gestimmt haben, und bezeichnete die AfD als rechtsextremistische Partei.
Kernpunkte:
- Bundeskanzler Friedrich Merz hat zutiefst empört auf die Teilnahme von Ex-Kanzler Gerhard Schröder an einer Geburtstagsfeier von Präsident Wladimir Putin in Moskau reagiert.
- Putin allein ist für den Krieg in der Ukraine verantwortlich.
- Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Karin Prien hat den Parteiausschluss für CDU-Abgeordnete in Sachsen-Anhalt gefordert, die möglicherweise für den AfD-Landtagspräsidenten Tobias Rausch gestimmt haben.
Quelle: Handelsblatt (Deutsch)
